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Forschungsfelder

 

Allgemeine Kompetenzfelder des IWi

Die Forschungsarbeit des Instituts für Wirtschaftsinformatik (IWi) und folglich auch des Competence Center eGovernment (CCeGov) ist durch so genannte Drittmittel gekennzeichnet. In Zusammenarbeit mit Hochschulen, Industrie, Dienstleistung und öffentlicher Verwaltung werden nationale und internationale Forschungsprojekte bearbeitet, die sich von der Grundlagenforschung über angewandte Forschung bis hin zur Prototypenentwicklung erstrecken.

Kernkompetenzen des gesamten IWi hinsichtlich des Methoden- und Werkzeugspektrums für die Modellierung, Konzeption und informationstechnische Realisierung innovativer Lösungen sind im Wesentlichen:

  • Geschäftsprozessmanagement (Architekturen und Methoden der Unternehmensmodellierung; Strategien und Werkzeuge zum Management des Geschäftsprozess-Lebenszyklus; Management von Informations- und Referenzmodellen)
  • Business Integration (Collaborative Business; Integrationsarchitekturen; Interoperabilität von Organisationen, Prozessen und Systemen)

Inhaltliche Kernkompetenzen des IWi bzw. die Anwendungsdomänen die vom Institut betrachtet werden, erstrecken sich in der Breite in Industrie, Dienstleistung und Verwaltung, wobei konkret die Modellierung, Konzeption und informationstechnische Realisierung innovativer Lösungen fokussiert wird. Als Themenfelder der Bearbeitung sind besonders hervorzuheben das Electronic Government, Electronic Learning & Wissensmanagement, Electronic Business, Supply Chain Management & Unternehmensnetzwerke und Service Engineering.

 

Forschungsfelder des CCeGov

Prinzipiell versteht sich das CCeGov als methodischer und inhaltlicher Wissenspool sowie als Forschungsinfrastruktur des IWi für den Bereich der öffentlichen Verwaltung, mit Betonung auf das E-Government. Zu den thematischen Inhalten, mit denen sich das CCeGov beschäftigt, gehören die Teilbereiche des E-Government, bestehend aus E-Administration, E-Assistance und E-Democracy. Diese Themenfelder werden sowohl auf einer konzeptionellen Ebene betrachtet als auch die technische Umsetzung berücksichtigt und ggf. konzipiert.

Basis der Forschungs- und Projektarbeit ist die herausragende Stellung des Instituts im Umfeld des Prozessmanagements. Die Verbindung der Themenfelder Prozessmanagement und E-Government wird dem notwendigen Wandel von der aufgabenorientierten zur prozessorientierten, innovativen Verwaltung gerecht. Hierdurch können relevante Themenfelder des E-Government adressiert werden, wie bspw. prozessorientierte Leistungserstellung und -gestaltung, inter- und intraorganisational durchgängige Leistungsprozesse oder prozessorientierte Zusammenarbeit föderaler Einheiten.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte umfassen insbesondere:

  • Prozessorientiertes Verwaltungshandeln
    • Einsatz von (Prozess-)Referenzmodellen
    • Interoperabilität in Prozessketten
    • Adaption des Geschäftsregelmanagements für die öffentliche Verwaltung
    • Realisierung von Serviceversprechen durch Reorganisation von Prozessketten
    • etc.
  • EU-Dienstleistungsrichtlinie
    • Einheitlicher Ansprechpartner
    • Implikationen auf Verwaltungsprozesse
    • Implikationen auf D115
    • etc.
  • D115
    • Service Center-Prozesse
    • Konzeption IT-Architektur
    • durchgängige Prozessketten mit Fachverwaltungen
    • etc.